Reha in der Krise

Kassen sollen Kliniken unterstützen

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Kassen sollen Kliniken unterstützen
Dr. York Dhein, Vorstandsvors. der Johannesbad Gruppe. © Johannesbad

Mit einem dringenden Appell hat sich der Verband der Privatkrankenanstalten in Bayern (VPKA) kürzlich an Krankenkassen und Politik gewandt: Viele Reha-Kliniken stehen vor dem Aus, heißt es in der VPKA-Pressemitteilung. Bereits im Oktober 2020, also vor der zweiten Welle, hätten zehn Prozent der Reha-Kliniken in Bayern über massive finanzielle Engpässe geklagt. Die von den Krankenkassen angebotenen Zuschlagszahlungen zur Kompensation des Corona-bedingt erhöhten Aufwandes seien bei weitem nicht kostendeckend, kritisiert der Verband und fordert die Krankenkassen dringend zu Verhandlungen auf Landesebene auf. Nur so könne eine breite Welle von Insolvenzen abgewendet werden. Die Krankenkassenverbände lehnen jegliche Verhandlung auf Bundes- und Landesebene mit Verweis auf deren fehlende gesetzliche Legitimation bislang ab.„Die finanzielle Situation vieler Vorsorge- und Reha-Kliniken ist kritisch“, mahnt Dr. York Dhein, Mitglied des Vorstands des VPKA-Bayern. "Aufgrund von Corona sind vor allem die Belegungen der Reha-Kliniken weit unter Vorjahresniveau." Dies liege sowohl an der derzeitigen allgemeinen Zurückhaltung der Patienten, als auch an der Tatsache, dass die Akutkliniken deutlich weniger Operationen durchführen. Die bisher aufgelegten staatlichen Hilfsprogramme, die der Stabilisierung der Reha in Corona-Zeiten dienen sollen, seien in ihrer jetzigen Form nicht dazu geeignet, die Krise zu bewältigen, so Dhein. 

 

Autor

 Lena Reseck

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