Das Klinikum Chemnitz und das Diakomed – Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land haben den Weg für einen neuen Klinikverbund geebnet. Gleichzeitig übernimmt eine neue Geschäftsführung Verantwortung für den Transformationsprozess.
Mit der Unterzeichnung des Verbundvertrages haben sich die Geschäftsführer des Klinikums Chemnitz und des Diakomed – Diakoniekrankenhaus Chemnitzer Land sowie die Gesellschafter der Stadtmission und die Minderheitsgesellschafter der Städte Burgstädt und Limbach-Oberfrohna im Januar 2026 verbindlich zu einer Verbundlösung verständigt.
Der Start für die Zusammenarbeit ist für den 1. Februar 2026 geplant. Dieser markiert auch einen Wechsel in der Geschäftsführung des Diakomed – Diakoniekrankenhauses Chemnitzer Land. Diese übernehmen fortan Martin Jonas und Martin Wolz.
Jonas blickt auf mehr als 15 Jahre in Geschäftsführungspositionen von privaten Krankenhäusern und Herzzentren in Sachsen zurück, unter anderem bei der der Rhön Klinikum AG und den Helios Kliniken. In langjährigen Vorstandstätigkeiten, unter anderem in der Krankenhausgesellschaft Sachsen und dem Verband der Krankenhausdirektoren Mitteldeutschlands, setzte er sich auch verbandspolitisch für die Krankenhauslandschaft ein. Zudem verantwortete er bei der Sana Kliniken AG als Regionalgeschäftsführer Sachsen die Kliniken in Borna, Zwenkau, Freiberg, Hoyerswerda sowie das Herzzentrum Dresden mit allen angeschlossenen MVZ-Gesellschaften.
Nach dem Studium der Humanmedizin war Wolz zunächst klinisch und wissenschaftlich an der Klinik für Neurologie des Universitätsklinikums Dresden tätig. 2012 übernahm er die Position des Chefarztes der neu gegründeten Klinik für Neurologie und Geriatrie am Elblandklinikum Meißen, 2017 wurde er zum Ärztlichen Direktor ernannt.
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