Das Klinikum Stuttgart führt mit Avelios ein neues Krankenhausinformationssystem (KIS) ein. Die Lösung soll bestehende SAP-IS-H- und i.s.h.med-Systeme ablösen, Prozesse vereinheitlichen und dank strukturierter Daten den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Krankenhaus stärken.
Mit Avelios hat sich das Klinikum Stuttgart für ein Krankenhausinformationssystem (KIS) entschieden. Das System sei intuitiv und anwenderfreundlich, teilt Jan Steffen Jürgensen, Vorstand des Klinikums Stuttgart mit. Die strukturierten sowie annotierten Daten böten zudem eine gute Grundlage für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI). Zumal Avelios in geopolitisch krisengeplagten Zeiten ein innovatives Unternehmen mit starken nationalen Partnern wie SAP sei. Das passe hervorragend zum Ziel der digitalen Souveränität Deutschlands, auch unter Sicherheitsaspekten, so Jürgensen.
SAP-Anbindung: Basis für digitale Plattfom
Mit der Anbindung an SAP S/4HANA soll eine durchgängige digitale Plattform wachsen, die klinische und kaufmännische Prozesse auf einer gemeinsamen Daten- sowie Technologiearchitektur künftig vereint, teilt das Unternehmen mit. Das KIS soll die bestehende SAP IS-H- und i.s.h.med Systemlandschaft vollständig ersetzen. Im Fokus steht dabei eine standardorientierte Implementierung, die klinische und administrative Prozesse konsequent an Best Practices ausrichten und bereichsübergreifend harmonisieren soll.
Klinikum Stuttgart
Das Klinikum Stuttgart umfasst das Katharinenhospital, das Krankenhaus Bad Cannstatt und Deutschlands größte Kinderklinik, das Olgahospital. Es ist der größte Maximalversorger in Baden-Württemberg. Die bauliche Infrastruktur des Klinikums Stuttgart wird derzeit für circa 1,3 Milliarden Euro erneuert. 9.500 Mitarbeitende, darunter über 3.000 Pflegekräfte und über 1.200 Ärzte, versorgen jährlich rund 90.000 Patienten stationär und mehr als 600.000 ambulant, einschließlich 100.000 Notfällen. Mehr als 65.000 Operationen werden jedes Jahr im Klinikum Stuttgart betreut. Das Klinikum Stuttgart verfügt über einen hohen digitalen Reifegrad, nutzt KI sowie klinische Entscheidungsunterstützungssysteme - insbesondere in der Diagnostik sowie Strahlentherapie - und betreibt eines der größten Telemedizin-Netzwerke Deutschlands.
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