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Lauterbach hält an Impfpflicht in Kliniken fest

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Lauterbach hält an Impfpflicht in Kliniken fest
© Thomas Ecke Berlin

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach schließt eine Verschiebung der Impfpflicht in Krankenhäusern und Pflegeheimen aus. "Das Gesetz gilt. Es geht dabei um den Schutz derer, die besonders gefährdet sind", sagte er in einem Interview mit der FAZ. Zudem strebt er ein gemeinsames Vorgehen bei der Umsetzung an. "Was die konkreten Probleme betrifft – also wie damit umzugehen ist, wenn Personal ausfällt –, da kann der Bund den Ländern helfen, ein einheitliches Vorgehen zu bestimmen. Was nicht geht, ist, dass die Impfpflicht in Pflegeheimen eines Landes gilt, ein paar Kilometer weiter aber nicht."

Gestern hatte die neue Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung erklärt, dass die Gesundheitsämter sehr genau prüfen sollten, ob es durch ein Tätigkeitsverbot von Impfunwilligen zu Personalproblemen kommt. 

Lauterbach bezweifelt zudem, dass es zu einem größeren Exodus in der Pflege kommen wird. "Es wird natürlich so sein, dass der eine oder andere radikale Impfgegner, der in der Pflege arbeitet, dann aussteigt. Dann stellt sich aber ohnehin die Frage, ob die Person für den Beruf überhaupt geeignet war." Dass medizinisches Personal wissenschaftliche Erkenntnisse leugne und sogar bereit sei, Patienten zu gefährden, könne nicht sein.

Lauterbach kündigte in der FAZ zudem eine Neubesetzung für Digitalisierung in seinem Ministerium an. Er werden jemanden ins Haus holen, der sich mit Digitalisierung sehr gut auskenne und eine entsprechende Dynamik entwickle.

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