Mediclin beteiligt sich an Klimaschutzinitiative

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Mediclin beteiligt sich an Klimaschutzinitiative
© Pixabay/Colin Behrens

Der Klinikbetreiber Mediclin beteiligt sich an dem bundesweiten "Lebensretter werden Klimaretter"-Projekt, das speziell auf Mitarbeitende im Gesundheitswesen zugeschnitten ist. Bislang nehmen mehr als 110 Unternehmen, unter anderem Kliniken, Krankenkassen oder einzelne Arztpraxen teil.

"Treppe statt Aufzug, Fahrrad statt Auto, Standby vermeiden, Licht aus – schon kleinste Einsparmaßnahmen können in Summe zu einer Klimaentlastung beitragen", erklärt Vorstandsvorsitzender Joachim Ramming. "Mit unserer Teilnahme am Klimaretter-Projekt möchten wir das Bewusstsein für die unterschiedlichen Möglichkeiten stärken, mit denen wir alle gemeinsam Energie und Ressourcen sparen können. Das Projekt ermöglicht unseren Beschäftigten, sich zusammen mit Kolleg:innen mit dem Thema Klimaschutz zu beschäftigen und dabei Spaß zu haben – das motiviert!"

Zur Motivation trägt ein webbasiertes Klimaretter-Tool bei, in dem die Teilnehmenden die Klimaschutzaktionen auswählen und direkt die Menge der CO2-Einsparungen sehen können. Bereits im Vorfeld kann man einsehen, wo es viel Einsparpotenzial gibt. So spart man bei einer Videokonferenz (statt einer Dienstreise) bei einer Strecke von 500 Kilometern mehr als 85 Kilogramm CO2, oder durch eine rein vegetarische Ernährung 50 Kilogramm CO2 innerhalb eines Monats.

Das Ranking ist sortiert nach Einzelpersonen, Gruppen und Unternehmen. Einmal pro Jahr zeichnet die Stiftung viamedica, die das Projekt initiiert hat, die besten Klimaretter mit dem Klimaretter-Award aus. Schirmherr der Projekts ist der ehemalige Chef der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery. Das Vorhaben wird vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert. 

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Derzeit werden fünf Prozent der Treibhausgasemissionen mit Aktivitäten im Gesundheitswesen in Verbindung gebracht. In konkreten Zahlen bedeutet das: In einem Krankenhaus werden pro Bett und pro Jahr im Mittel 25 Kilowattstunden thermische Energie und 8.000 Kilowattstunden elektrische Energie verbraucht. Das entspricht dem Verbrauch von zwei neuen Einfamilienhäusern. Im Mittel verbraucht ein Krankenhaus also so viel Energie wie eine Kleinstadt. 

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    Autor

     Luisa-Maria Hollmig

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