Blitzumfrage

Mehr Personalausfälle, weniger Geld

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Mehr Personalausfälle, weniger Geld
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93 Prozent der deutschen Krankenhäuser fühlen sich von der Bundesregierung nicht hinreichend unterstützt – das zeigt eine Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG). Die Repräsentativabfrage kommt zu dem Ergebnis, dass die Häuser angesichts einer angespannten personellen und wirtschaftlichen Lage eine Struktur- und Finanzierungsreform für dringend notwendig halten. 

Weitere Umfrageergebnisse zeigen, dass 95 Prozent der Befragten teilweise deutlich höhere Personalausfälle in patientennahen Bereichen als sonst um diese Zeit üblich beklagen, was Einschränkungen in der Patientenversorgung nach sich ziehen könnte. Für den kommenden Herbst erwarten 78 Prozent der Krankenhäuser, wieder vermehrt planbare Operationen und Eingriffe verschieben zu müssen.

Zudem könne laut der Abfrage kein Krankenhaus die aktuellen Kostensteigerungen aus den regelhaften Erlösen dauerhaft finanzieren und 87 Prozent der Häuser konnten in den vergangenen zwei Jahren keine ausreichenden Rücklagen bilden könnten. Daher sei die Liquiditätssituation der Krankenhäuser momentan sehr angespannt, heißt es weiter. 39 Prozent der Kliniken beurteilen ihre Liquidität sogar als kritisch.

An der Repräsentativbefragung haben sich 274 Krankenhäuser ab 50 Betten beteiligt. 

Autor

 Anika Pfeiffer

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