BMG-Expertenbeirat

Neues Gutachten soll am 24. Februar vorliegen

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Neues Gutachten soll am 24. Februar vorliegen
© ©Werner Krueper Fotografie

In der Debatte um die 2020 geflossenen Ausgleichszahlungen setzt die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) auf eine Weiterentwicklung des Gutachtens, das Professor Boris Augurzky und Professor Reinhard Busse in dieser Woche vorgelegt haben. "Der Untersuchungszeitraum des Gutachtens endet im September 2020. Doch gerade in den Wochen danach, bis Mitte November, haben die Krankenhäuser überhaupt keine Ausgleichszahlungen erhalten", so der designierte DKG-Hauptgeschäftsführer Gerald Gaß. Danach wären nur noch rund 25 Prozent der Kliniken für einen Ausgleich berechtigt, Psychiatrien bekämen gar keine Ausgleiche mehr. "Deswegen hat der Beirat die Wissenschaftler aufgefordert, das Gutachten für das ganze Jahr weiterzuentwickeln. Das Ergebnis soll zur nächsten Beiratssitzung am 24. Februar vorliegen."

Das Gutachten bescheinige, "dass die Ausgleichszahlungen dringend notwendig waren, eine Überzahlung nicht stattgefunden hat und die Krankenhäuser mit extremen Fallrückgängen und Erlösausfällen zu tun hatten", so Gaß. Die genannte durchschnittliche (Netto‐)Erlössteigerung von 2,4 Prozent werde bis Ende des Jahres vollständig aufgezehrt sein. Die psychiatrischen Kliniken hätten im vierten Quartal gar keine Ausfallzahlungen erhalten, "bei einem hohen Einbruch der Belegungen von durchschnittlich 15 bis 20 Prozent". Gaß erneuerte zudem die Forderung nach einem Ganzjahresausgleich für das Jahr 2021: "Regelungen, die immer nur für vier Wochen und nur für wenige  Krankenhäuser verlängert werden, werden der hochproblematischen Lage der Kliniken nicht gerecht."

Autor

 Florian Albert

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