Tarifkonflikt

Streiks an Krankenhäusern

  • Pflege
Streiks an Krankenhäusern
© Istock/ollo

In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst hat es gestern erste Streiks an Krankenhäusern gegeben. Die Gewerkschaft Verdi fordert 4,8 Prozent mehr Geld, mindestens 150 Euro mehr pro Monat. Bund und Kommunen haben aus Sicht der Gewerkschaft bislang kein Angebot gemacht. "Von Respekt und Anerkennung gegenüber den Beschäftigten war nichts zu spüren", erklärte Verdi-Vorsitzender und Verhandlungsführer Frank Werneke. Gegenüber der Deutschen Pressegantur erklärte er, dass bei den Warnstreiks vor allem die Kliniken eine bedeutende Rolle spielen werden. "In den Krankenhäusern dampft und brodelt es", sagte er.

Der Präsident der Vereinigung der Kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), Ulrich Mädge, kritisierte die Streiks. "Allein die Entgeltforderungen kosten 5,7 Milliarden Euro – das ist für die kommunalen Arbeitgeber mitten in der Rezession nicht machbar."

Autor

 Florian Albert

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