Kommunalen Kliniken

Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken ohne Ergebnis

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Tarifverhandlungen für Ärzte an kommunalen Kliniken ohne Ergebnis
© FangXiaoNuo/GettyImages

Die Tarifverhandlungen für die mehr als 60.000 Ärztinnen und Ärzte an den kommunalen Kliniken sind ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Sie wurden auf die nächste Verhandlungsrunde am 13. und 14. Februar 2023 vertagt.

Die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) verhandelt in dieser Tarifrunde die Entgelte der Ärztinnen und Ärzte mit der Ärztegewerkschaft Marburger Bund

Der Marburger Bund hatte im Dezember die Forderung nach einem Ausgleich der seit der letzten Entgelterhöhung aufgelaufenen Inflation nebst einer weiteren Steigerung der Entgelte um zusätzliche 2,5 Prozent erhoben. Die kommunalen Arbeitgeber verwiesen hingegen auf die schwierige finanzielle Lage der kommunalen Krankenhäuser: Neben immer weiter steigenden Kosten in allen Krankenhausbereichen fehle es an den notwendigen Mitteln für benötigte Investitionen. 

Wolfgang Heyl, Vorsitzender des Gruppenausschusses der VKA für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen und Verhandlungsführer der VKA, sagte: „Die Forderung eines Inflationsausgleichs ist nicht darstellbar. Der Marburger Bund hat heute fast 12 Prozent als Forderung benannt. Diese Forderung berücksichtigt auch nicht, dass sich die Entgelte der Ärztinnen und Ärzte trotz der Inflation in den vergangenen zehn Jahren real um rund 14 Prozent erhöht haben." Bereits im Mai 2022 wurde für die Ärztinnen und Ärzte ein Tarifabschluss mit einer Entgeltsteigerung um 3,35 Prozent vereinbart.

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