Long-Covid

Uniklinik setzt robotergestützte Corona-Therapie ein

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Uniklinik setzt robotergestützte Corona-Therapie ein
Robotergestützte Covid-Therapie © LMU

Das Münchener LMU Klinikum führt eine robotergestützte Therapie ein, um die Auswirkungen nach Covid-19-Erkrankungen zu untersuchen. Denn Patienten, die an Post-Covid leiden, weisen neben Herz-Kreislauf-, Lungen- oder psychischen Problemen oft auch neurologische Störungen auf, die noch nicht vollständig erforscht sind. Eduard Kraft, Leiter der interdisziplinären Schmerzambulanz, sagt: „Die Symptome des Post-Covid-Syndrom sind so vielfältig, dass es für die Behandlung hilfreich ist, die Beschwerden möglichst durch physiologische Untersuchungen zu objektivieren und die einzelnen Symptome möglichst genau zu charakterisieren.“ Dies wird nun unterstützt durch das Hunova-Robotersystem, das gleichzeitig Teil des Rehabilitationsansatzes ist. 

Robotersystem bewertet die Post-Covid-Defizite 

Im Fokus stehen dabei die mit der klassischen Diagnostik nur schwer zu quantifizierenden Symptome wie anhaltende Erschöpfung und Müdigkeit („Fatigue-Syndrom“), Muskelschwäche sowie eingeschränkte Belastbarkeit, kognitive Einschränkungen und Schwindel. Auf Basis der Ergebnisse sollen individuelle Rehabilitationsansätze entwickelt werden. Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) weist rund ein Viertel der Personen, die an Covid-19 erkrankt sind, noch vier bis fünf Wochen nach einem positiven Test Symptome auf und etwa jeder zehnte Patient sogar auch noch nach zwölf Wochen

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Das Bundestministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert zehn Forschungsverbünde zu den Spätfolgen von Corona mit insgesamt 6,5 Millionen Euro. Unter anderem forscht die Magdeburger Universitätsmedizin in zwei Projekten zu Long-Covid.

   

Autor

 Jens Mau

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