Die Dealmaker

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  • Editorial
  • 22.05.2020
Ausgabe 6/2020

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Ausgabe 6/2020

Seite 489

Die Dealmaker
Florian Albert, f&w-Chefredakteur

Diese Ausgabe, liebe Leserinnen und Leser, ist die dritte Ausgabe von f&w, die wir im Homeoffice produziert haben. Seit Mitte März recherchieren, telefonieren und schreiben meine Kolleginnen, Kollegen und ich von zu Hause aus. Unsere Redaktionsbesprechungen finden ebenso virtuell statt wie Interviews oder Besprechungen, etwa zur Planung des nächsten DRG- Forums. Ein Laptop, ein Telefon und eine stabile Internetverbindung – mehr brauchen wir nicht, um im Zug, auf einer Konferenz oder eben von zu Hause loszulegen, auch weil unsere Redaktion schon seit vielen Jahren nahezu komplett digital arbeitet. Gleichwohl: Wie viele von Ihnen fordert auch uns derzeit das Jonglieren von Job und Familie, solange Kitas und Schulen dicht sind. f&w in gewohnter Seitenzahl und Qualität wäre ohne die tatkräftige Unterstützung unserer Familien, Lebens- und Ehepartner in dieser Zeit kaum möglich.

Ich bin davon überzeugt, dass diese Krise die Arbeitswelt nachhaltig verändern wird. Wie Sie werden auch wir uns in Zukunft manch lange Dienstreise für ein ein- oder zweistündiges Meeting in Berlin, München oder Hamburg sparen und stattdessen zum Headset greifen. Wie so oft gilt auch hier: Die richtige Mischung machts. Den persönlichen Austausch in unserem Verlag und vor allem mit Ihnen werden Teams und Zoom keineswegs komplett und dauerhaft ersetzen können. Ein Interview, Hintergrundgespräch oder einfach nur ein Plausch sind zwar auch virtuell zu organisieren. Das persönliche und auch zufällige Gespräch auf einem Kongress oder im Krankenhaus mit Ihnen bleibt für unsere Arbeit indes unverzichtbar.

Bis zu unserem nächsten persönlichen Wiedersehen wissen wir uns natürlich weiter mit Telefon und Videocall zu behelfen – so auch für diese Ausgabe. In der Titelstrecke richten wir den Blick auf eine Debatte, die in den kommenden Wochen an Fahrt aufnehmen wird: Krankenhäuser und Krankenkassen ringen um einen Deal in der Corona-Krise. Für den im Rekordtempo aufgespannten Klinik-Schutzschirm hat die Bundesregierung auch von den Kliniken viel Lob erhalten. Die Liquidität war alles in allem gesichert, Covid-19 sollte kein Haus in den Ruin stürzen. Inzwischen hat der Expertenbeirat seine Arbeit aufgenommen. Er soll die Instrumente des Schutzschirms unter die Lupe nehmen und nachsteuern. Dass die Pauschale von 560 Euro keine Dauerlösung ist, gilt als ausgemacht. Erste Forderungen nach einer Ausdifferenzierung, etwa nach Fallschwere, werden bereits laut. Welche Knackpunkte in dieser Debatte entscheidend sind und wie eine Rückkehr ins alte Finanzierungssystem ablaufen kann, lesen Sie ab Seite 499.

Zuletzt möchte ich Sie noch auf ein neues Angebot aus unserer Redaktion hinweisen: Ab sofort können Sie uns nicht nur lesen, sondern auch hören. In unserem neuen Podcast berichten wir nun auch auf der Tonspur über spannende Themen aus der Welt der Krankenhäuser. Sie finden uns auf unserer Website (bibliomedmanager.de/podcast) oder auf gängigen Streamingdiensten wie Soundcloud und Spotify.

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