Ärztestatistik 2016

Zahl der Ärzte steigt leicht an

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In Deutschland gibt es immer mehr Ärzte. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl leicht um 2,1 Prozent auf rund 378.600 Ärzte. Wie die Bundesärztekammer (BÄK) am Montag mitteilte, arbeiten von ihnen rund 194.000 im Krankenhaus. Das entspricht einem Plus von 2,5 Prozent gegenüber 2015.

Immer mehr angestellte Ärzte entschieden sich mittlerweile gegen eine Vollzeitstelle. Im Jahr 2015 stieg der Anteil der Ärzte und Psychotherapeuten in Teilzeitanstellung nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) um 10,6 Prozent. „Die Politik muss diesen Zusammenhang zwischen mehr Teilzeitarbeit und weniger Arztstunden endlich anerkennen und die Zahl der Studienplätze erhöhen“, forderte BÄK-Präsident Frank Ulrich Montgomery. Notwendig sei eine Steigerung um zehn Prozent. Dies sei jedoch aus Kostengründen aus dem „Masterplan Medizinstudium 2020“, dem Reformplan des Medizinstudiums, ausgeklammert worden. Der Masterplan war erst kürzlich beschlossen worden.

Schneller als die Gesamtzahl ist die Zahl ausländischer Ärzte gestiegen. 2016 waren es 47.000 und damit 9,7 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit besitzen mittlerweile elf Prozent der in Deutschland berufstätigen Ärzte eine ausländische Staatsbürgerschaft.  Nach wie vor steigt auch der Anteil der Ärztinnen an der Gesamtzahl der berufstätigen Ärzte. Er beträgt mittlerweile 46,5 Prozent. Im Jahr 1991 lag der Frauenanteil noch bei einem knappen Drittel.

Autor

 Hendrik Bensch

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