Investitionen

265 Millionen Euro für Niedersachsens Krankenhäuser

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265 Millionen Euro für Niedersachsens Krankenhäuser
lots of euro bills on the table © GettyImages/darkojow

Der Krankenhausplanungsausschuss hat sich auf Investitionen in Millionenhöhe geeinigt. In insgesamt 22 Klinikstandorte des Bundeslandes sollen 265 Millionen Euro investiert werden, teilt das Gesundheitsministerium für mit.

"Corona macht deutlich: Flächendeckende und gut ausgestattete Krankenhauslandschaft ist ein hohes Gut", so Ministerin Carola Reimann. Mit den Investitionen würden wichtige Krankenhausprojekte vorangebacht werden, was gerade in diesen Zeiten ein wichtiges Signal sei. Nach dem Niedersächsischen Krankenhausgesetz wird das Investitionsprogramm vom Sozialministerium für jeweils ein Haushaltsjahr aufgestellt und von der Landesregierung beschlossen. Der Krankenhaus-Planungsausschuss berät das Ministerium in Fragen der Krankenhausplanung. Auf Basis dessen Empfehlung beschließt das Landeskabinett das Investitionsprogramm. 

Diese Projekte werden gefördert:

Neue Maßnahmen
1. Göttingen, Evangelisches Krankenhaus Zusammenführung von 3 internistischen Funktionsbereichen 1.FA 4 Mio., Gesamtvolumen 9,1 Mio.
2. Hannover, Vinzenzkrankenhaus Neubau und Umbau Pflege, Sanierung Funktionstrakt 1.FA 10 Mio., Gesamtvolumen 41 Mio.
3. Cuxhaven, HELIOS Klinik Zusammenschluss mit Seehospital Sahlenburg, 7,4 Mio.
4. Bremervörde, OsteMed Klinik, Einhäusigkeit Ostemed-Kliniken 1.FA 7 Mio., Gesamtvolumen 31 Mio.
5. Lüneburg, Städt. Klinikum Umbau der Zentralsterilisation und Pflegestationen C und D 1. FA 5 Mio., Gesamtvolumen 6,5 Mio.
6. Lüneburg, Psychiatrische Klinik, Zentralisierung der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Lüneburg (KPP) - 1.BA, 1. FA 6,9 Mio., Gesamtvolumen 32 Mio.
7. Osnabrück, Klinikum, Umbau und Erweiterung der Geburtshilfe inklusive Sectio OP 1.FA 2,5 Mio., Gesamtvolumen 5,6 Mio.
8. Friesoythe, St.-Marien-Hospital, Neubau ITS/IMC, Zentralisierung OP und Verlagerung ZSVA 1.FA 3,5 Mio., Gesamtvolumen 22 Mio.
9. Quakenbrück, Christliches Krankenhaus, Neustrukturierung des Pflegebereichs 1.FA5 Mio., Gesamtvolumen 16 Mio.
10. Nordhorn, Euregio-Klinik, Aufstockung Gerontopsychiatrie um 25 Betten und Einrichtung einer Demenzstation 1.FA 5 Mio., Gesamtvolumen 10 Mio.
11. Krankenhaus Wittmund, Neustrukturierung des Pflegebereichs 1.FA 3,5 Mio., Gesamtvolumen 15 Mio.
12. Oldenburg, Klinikum, Erweiterungsbau Ost - ZNA, OP, Intensiv-IMC, Pflege, Aufnahmestation 1.FA 145 Mio., Gesamtvolumen 163 Mio. (Förderung aus dem Sondervermögen)

Weiterfinanzierung laufender Baumaßnahmen
1. Braunschweig, Marienstift, Bauliche Neuordnung und Umstrukturierung der Funktions- und Pflegebereiche 1.- 3. BA 4 Mio.
2. Braunschweig, Herzogin Elisabeth-Hospital, Neu-/Umbau von Funktionsdiagnostik und Zentralsterilisation 3 Mio.
3. Duderstadt, Krankenhaus St. Martini Neukonzeption Pflege und Fachdisziplinen 3 Mio.
4. Hildesheim, St. Bernward-Krankenhaus Neubau Eltern-Kind-Zentrum 8 Mio.
5. Stade, Elbeklinikum, Ersatzneubau Pflege, 15 Mio.
6. Cloppenburg, St.-Josefs-Hospital, Sanierung und Erweiterung St.-Josefs-Hospital 1. BA 1. und 2. TA 8 Mio.
7. Wildeshausen, Johanneum Neubau Intensivpflege und Umstrukturierung OP-Abteilung 5 Mio.

Nachträge infolge von Baupreissteigerungen
1. Königslutter, AWO Psychiatriezentrum, NT Errichtung zweier Tageskliniken in Wolfsburg 2 Mio.
2. Oldenburg, Evangelisches Krankenhaus, NT Neubau Funktionstrakt 1.BA 4 Mio.
3. Leer, Borromäus-Hospital, NT Neubau einer Intensivstation (4. BA) 1,7 Mio.

Darüber hinaus stellt das Land im Rahmen dieser 120-Millionen-Euro-Förderung 6,5 Mio. EUR für die Erstbeschaffung medizinischer Großgeräte sowie für kleine bauliche Maßnahmen im Rahmen eines Pauschalansatzes zur Verfügung.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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