Bauvorhaben

326 Millionen für Klinikneubau in Coburg

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326 Millionen für Klinikneubau in Coburg
© Regiomed Kliniken GmbH

Der Ministerrat Bayern hat den Startschuss für die Finanzierung von 17 Krankenhausbauprojekten 2023 bis 2026 gegeben. Unter anderem erhält das Regiomed Klinikum Coburg 326 Millionen Euro, das Klinikum Memmingen 291 Millionen Euro. Insgesamt fließt mehr als eine Milliarde Euro in die Bauvorhaben im Freistaat. 

Die neuen Bauvorhaben verteilen sich auf alle sieben Regierungsbezirke. Die Investitionen würden wesentlich dazu beitragen, die Qualität der stationären Versorgung im ganzen Freistaat – insbesondere im ländlichen Raum – zu verbessern, sagt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Zusammen mit den laufenden Vorhaben sind für die bayerischen kliniken damit insgesamt Investitionsvorhaben mit einem Gesamtvolumen von über 4,2 Milliarden Euro eingeplant, davon gehen 2,7 Milliarden Euro (fast 64 Prozent) aller im Krankenhausbauprogramm veranschlagten Fördergelder für Projekte an Kliniken außerhalb der Ballungszentren, teilt das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat mit. 

Leuchtturmprojekt Coburg

Der Neubau des Klinikums Coburg wird mit 326 Millionen Euro gefördert, was knapp 76 Prozent des Gesamtinvestitionsvolumens (430 Millionen Euro) entspricht. Eine solch höhe Förderkulisse sei im Vergleich zu anderen Bundesländern phänomenal, heißt es in einer Mitteilung der Regiomed Kliniken. "Die Zusage zum Neubauvorhaben ist Wertschätzung und Anerkennung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums Coburg und eine ermutigende Perspektive für eine moderne medizinische Versorgung in der ganzen Region", sagt Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke. Die Pläne für den Neubau gab Schmidtke bereits im Oktober bekannt. So soll das Neubauprojekt ein "Blue Hospital" mit modernster Technik, viel Digitalisierung und Robotik werden. Insgesamt sind vier Gebäudekomplexe geplant: ein Klinikum, ein Gesundheitszentrum, eine Akademie sowie ein Parkhaus. 630 stationäre Betten sowie 150 weitere Plätze für Rehabilitation, Dialyse und Tagesklinik soll das neue Krankenhaus umfassen. Außerdem soll eine Pandemiestation mit 30 Betten entstehen. Für die medizinische Versorgung der Region stelle der Neubau ein Leuchtturmprojekt für die medizinische Versorgung in der Region dar, teilt das Unternehmen mit. 

17 Bauvorhaben gefördert

Das Kabinett hat folgende Bauvorhaben neu in die Jahreskrankenhausbauprogramme aufgenommen:

Jahreskrankenhausbauprogramm 2023:

  • Danuvius Klinik Pfaffenhofen (Erweiterung; förderfähige Kosten: 11,18 Millionen Euro),
  • Klinikum Starnberg (Anbau und Sanierung Kinderklinik; förderfähige Kosten: 14,00 Millionen Euro),
  • Marianne-Strauß-Klinik Berg (Bauabschnitt 2 – Anpassung Bestand; förderfähige Kosten: 14,72 Millionen Euro)
  • Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg (Ersatzneubau Berufsfachschulzentrum; förderfähige Kosten: 13,01 Millionen Euro)
  • Regiomed Klinikum Coburg (Neubau; förderfähige Kosten: 326,95 Millionen Euro)
  • Klinikum Memmingen (Ersatzneubau einschließlich Bezirkskrankenhaus; förderfähige Kosten: 291,59 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2024:

  • Klinikum Ingolstadt (Bauabschnitt P1 – Ersatzneubau Psychiatrie, Teil 1; förderfähige Kosten: 32,40 Millionen Euro)
  • Klinikum Passau (Sanierung und Erweiterung Bettenhaus Bauteil 3; förderfähige Kosten: 33,32 Millionen Euro
  • Bezirkskrankenhaus Bayreuth (Neubau der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie; förderfähige Kosten: 29,01 Millionen Euro)
  • Psychiatrische Tagesklinik Aichach (Errichtung; förderfähige Kosten: 2,35 Millionen Euro),
  • Stiftungsklinik Weißenhorn (Erweiterungsbau Nord; förderfähige Kosten: 31,11 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2025:

  • Romed Klinik Prien a. Chiemsee (Ersatzneubau Funktionstrakt; förderfähige Kosten: 31,73 Millionen Euro)
  • Klinikum Ansbach (Bauabschnitt 6 – Neubau insbesondere für Allgemeinpflege, Arztdienst, Dialyse und Verwaltung sowie Aufstockung Bauteil E; förderfähige Kosten: 48,20 Millionen Euro)

Jahreskrankenhausbauprogramm 2026:

  • Ilmtalklinik Pfaffenhofen (Bauabschnitt 2 – Neustrukturierung Radiologie, Linksherzkathetermessplatz und Pflegestationen; förderfähige Kosten: 18,45 Millionen Euro).
  • Kreiskrankenhaus Eggenfelden (Neubau OP- und Intensivabteilung; förderfähige Kosten: 36,63 Millionen Euro).
  • Klinikum Aschaffenburg-Alzenau in Aschaffenburg (Bauabschnitt 2 – Neubau Eltern-Kind-Zentrum; förderfähige Kosten: 81,89 Millionen  Euro).
  • Kreisklinik St. Elisabeth, Dillingen (Neuerrichtung Notaufnahme und Intensivpflege; förderfähige Kosten: 15,78 Millionen Euro).

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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