Personalie

Christian Höftberger ist neuer Chef bei Rhön

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Christian Höftberger ist neuer Chef bei Rhön
© Rhön-Klinikum AG

Dr. Christian Höftberger (46) ist neuer Vorstandsvorsitzender der Rhön-Klinikum AG.  Der promovierte Jurist ist bereits seit 15. August 2020 Mitglied des Vorstands. Bis 2012 war Höftberger bereits bei Rhön beschäftigt, zuletzt als kaufmännischer Geschäftsführer am Universitätsklinikum Gießen. Danach folgten leitende Positionen bei der Asklepios Gruppe, unter anderem als Regionalgeschäftsführer für das Bundesland Hessen, Geschäftsführender Direktor der Asklepios Klinik Altona oder Geschäftsführer der Asklepios Klinik Lich.

Asklepios hatte im Sommer die Rhön-Klinikum AG übernommen. Im Zuge dessen hatte der frühere Rhön-Vorstandschef Stephan Holzinger das Unternehmen verlassen. Der Aufsichtsrat beschloss nun eine neue Ressortverteilung innerhalb des Vorstands.

Dr. Christian Höftberger (46), CEO, verantwortet als Vorstandsvorsitzender die Unternehmensentwicklung, Personal, Compliance und Recht, Interne Revision, Unternehmenskommunikation sowie die Zusammenarbeit mit Politik und Verbänden.

Prof. Dr. Bernd Griewing (59), CMO, ist als Vorstand Medizin weiterhin für Patientensicherheit, Qualitätsmanagement und Hygiene, medizinisches Prozessmanagement, Netzwerkmedizin, das Medical Board und die medizinischen Expertenpanels sowie den Klinikstandort Rhön-Klinikum Campus Bad Neustadt zuständig.

Dr. Stefan Stranz (43), CFO, ist als Finanzvorstand neben Rechnungswesen, Steuern und Controlling, Finanzierung und Investor Relations auch für die Klinikstandorte Zentralklinik Bad Berka, Klinikum Frankfurt (Oder) und den RHÖN-KLINIKUM Campus Bad Neustadt verantwortlich.

Dr. Gunther K. Weiß (53), COO, ist als Operativer Vorstand auch zukünftig für Materialwirtschaft, IT und EDV sowie Bau und Technik zuständig. Der Vorsitz der Geschäftsführung der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM) liegt weiterhin bei ihm.

Zwischenergebnisse zum 30. September 2020

Die Rhön-Klinikum AG verzeichnete in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 1,01 Milliarde Euro nach 970,8 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Damit steigerte das Unternehmen den Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 60,8 Millionen Euro um 36,7 Millionen Euro unterhalb des Vorjahresniveaus von 97,5 Millionen Euro. 

Die EBITDA-Marge betrug 6,0 Prozent. Unter Berücksichtigung von Abschreibungen, Finanzierungskosten und Steuern resultierte aus dem EBITDA ein Konzernergebnis von 2,3 Millionen Euro nach 37,8 Millionen Euro im Jahr zuvor. Der Ergebnisrückgang sei im Wesentlichen durch positive Einmaleffekte im Vorjahr begründet. Zu diesen gehörten insbesondere die Auflösung von Rückstellungen für rechtliche und steuerliche Risiken in Höhe von 30,3 Millionen Euro sowie Effekte aus der Einigung über die Vergütung der Hochschulambulanzen in Höhe von 6,7 Millionen Euro. 

Ferner sind in den Kennzahlen der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2020 transaktionsbedingte Aufwendungen in Höhe von 8 Millionen Euro enthalten. Dem Leistungsrückgang um rund 6,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum stehen Erlöse infolge der Covid-19-Gesetzgebung in Höhe von rund 75,3 Millionen Euro gegenüber.

Autor

 Christina Spies

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