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DigitalRadar Sprechstunde #1: Viele Fragen und kleine Diagnosen

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DigitalRadar Sprechstunde #1: Viele Fragen und kleine Diagnosen
Doctor working at the medical network on the tablet at the background of the city. © GettyImages/Natali_Mis

Das Konsortium DigitalRadar hat am Freitag zur „Sprechstunde #1“ geladen. Eineinhalb Stunden konnten an dem Evaluationsmodell zum digitalen Reifegrad teilnehmende Krankenhäuser inhaltliche und technische Fragen stellen und mit dem Support-Team des DigitalRadars in Austausch treten. Isabell Vollrath, Anne Wiesmann und Lorenz von Roehl beantworteten die Fragen live. 

Einen Großteil der Fragen betraf die Funktion des Delegierens. Schwerpunkte bildeten dabei die Sichtbarkeit der Delegationslisten oder Zugangsrechte und Zugriffsmöglichkeiten für Delegierte. Aber auch die Frage, wer überhaupt delegieren kann, kam in der Sprechstunde auf. Zudem warnte das Support-Team, dass Delegierte nicht auf den Button „Fragebogen abschicken“ klicken dürften. Ein entsprechender Hinweis fehlte bislang und soll folgen. 

Kleine Systemfehler diagnostizierte das Support-Team außerdem: Beispielsweise kann der Fragebogen nicht zu 100 Prozent ausgefüllt werden, da Kommentare als Fragen mitgezählt werden. Diese sind jedoch keine Pflichtfelder. Füllen die Kliniken somit nicht alle Kommentarfelder aus, können sie trotz der Beantwortung aller Fragen keine 100 Prozent in der jeweiligen Sektion erreichen. Insgesamt müssen 95 Prozent aller angezeigten Fragen für eine Bewertung ausgefüllt werden. 

Zudem sei das Abspeichern von Kontakten bisher nicht immer möglich. Hierzu sollen die teilnehmenden Krankenhäuser den Support kontaktieren. Das Problem werde evaluiert und eine Lösung gesucht, kündigte das Support-Team an. Der Fragebogen sei insgesamt fehlerfrei. Bugs könnten immer wieder unterlaufen, argumentierte Isabell Vollrath zwischenzeitlich. Das Modell zur Reifegradmessung werde stets evaluiert und überarbeitet.

In der digitalen Sprechstunde ging es auch um Detailfragen: beispielsweise zur Implementierung der Gesamt-KIS im jeweiligen Haus, die Berücksichtigung der Planbetten oder die Verteilung der IT-Gesamtarbeitskräfte. 

Zahlreiche Krankenhäuser haben unterschiedliche Standortausprägungen und müssen im Fragebogen ihre IK Nummer sowie StandortID angeben. Hierzu spielte das Support-Team die verschiedenen Optionen der Häuser durch. 

Alle Informationen sowie Fragen und Antworten aus der ersten Sprechstunde werden auf der Homepage des DigitalRadars­­­­ bereitgestellt. 

Das Modell zur Reifegradmessung kommt an: Mitte Oktober waren bereits 964 Kliniken registriert. Und auch die “DigitalRadar Sprechstunde #1“ wurde gut angenommen, sodass das Support-Team noch während der Veranstaltung zur „Sprechstunde #2“ für den 29. Oktober einlud. Interessierte Krankenhäuser können sich bereits anmelden. 

Bis zum 17. Dezember läuft die erste Datenerhebung mithilfe des DigitalRadars noch. Kliniken, die im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) Fördermittel beantragen und erhalten, sind dazu verrpflichtet, an der Reifegradmessung DigitalRadar teilzunehmen. Eine freiwillige Teilnahme ist für weitere Krankenhäuser ebenso möglich. Ein Zertifikat erhalten die Häuser als Bestätigung. 

Autor

 Anika Pfeiffer

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