Vierte Coronawelle

DKG fordert Klärung zur Frage der Impfpflicht von Klinikmitarbeitern

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DKG fordert Klärung zur Frage der Impfpflicht von Klinikmitarbeitern
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Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen fordert die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) eine Klärung der Frage, ob eine Impfpflicht für Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen umgesetzt werden soll. „Wir haben schon vor einigen Wochen gefordert, dass es einen Auftrag der Bundesregierung an den Ethikrat geben muss, kurzfristig das Thema Impfpflicht analog zur Masernimpfung zu bewerten. Eine weitere Diskussion um dieses Thema ist kontraproduktiv. Sie verunsichert. Wir brauchen hier Klarheit und eine Entscheidung“, so DKG-Vorstandsvorsitzender Dr. Gerald Gaß.

Zugleich fordern die Kliniken, das Tempo bei Boosterimpfungen deutlich zu beschleunigen. „Größte Priorität muss es haben, die besonders vulnerablen Gruppen zu schützen. Deswegen brauchen wir mobile Impfteams in den Senioren- und Pflegeheimen, um die Boosterimpfung niedrigschwellig anzubieten“, so Gaß. 

Die Deutsche Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) wies am Freitag darauf hin, dass sich die Personaldecke auf Intensivstationen seit 2018 deutlich verschlechtert habe. Es sei nur eine Frage von Wochen, bis die Intensivstationen so stark ausgelastet seien und das Personal physisch und psychisch überlastet ist. Die Gesundheitsminister sprachen sich zudem für das Verschieben planbarer Operationen aus, um die Behandlung von Corona-Patienten sicherzustellen. 
 

Autor

 Jens Mau

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