Baden-Württemberg

Grünes Licht für Neubauten in Achern und Offenburg

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Grünes Licht für Neubauten in Achern und Offenburg
© Pixabay/Bru-nO

Die geplanten Neubauten an den Klinikstandorten Achern und Offenburg des Ortenau-Klinikums sind nun offiziell als Förderprojekte vom Land Baden-Württemberg anerkannt. Wie es in der Pressemitteilung des Ortenau-Klinikums heißt, habe das Land Geld für die Planungskosten der Klinik-Neubauten in Achern und Offenburg freigegeben - die Summe sei aber noch unklar. 

Der Ministerrat sowie der Krankenhausausschuss des Landes haben für beide Projekte eine sogenannte Planerrate bewilligt. Für die Leistungsphasen I bis IV – von 2021 bis 2024 – habe man Planungskosten in Höhe von rund 17 Millionen Euro für Offenburg sowie in Höhe von rund sieben Millionen Euro für Achern beantragt, berichtet der Schwarzwälder Bote.

"Mit dieser ersten Förderzusage haben wir Sicherheit und können die Planungen weiter zügig voranbringen", so Klinikum-Geschäftsführer Christian Keller gegenüber der Lokalzeitung. Insgesamt gehen Kreis und Klinikum für die beiden Neubauten von Kosten in Höhe von fast 700 Millionen Euro aus. 

In dem vom Kreistag des Ortenau-Kreises beschlossenen Finanzierungskonzept sind Gesamtinvestitionen – inklusive Baukostenindex und Sicherheitszuschlag – in Höhe von 695 Millionen Euro vorgesehen. Bei der anvisierten Förderquote blieben für den Kreis nur noch 278 Millionen Euro zu stemmen. "Die Gesamthöhe der Förderung wird nach Einreichung des finalen Förderantrags mit allen Bestandteilen festgelegt", so Geschäftsführer Keller. Die Inbetriebnahme des Neubaus in Achern sei für 2028 und in Offenburg für 2030 geplant.

Insgesamt will die Landesregierung in einer ersten Tranche für 2022 rund 140 Millionen Euro in sieben Krankenhausprojekte in Baden-Württemberg investieren. Im Krankenhausbauprogramm des laufenden Jahres stehen 248 Millionen Euro zur Verfügung, mit denen Zusagen für neue Maßnahmen erfolgen können. Das geht aus einer Mitteilung Sozialministeriums hervor. Im Haushalt des Landes sind demnach insgesamt rund 515 Millionen Euro für laufende Investitionen in Kliniken vorgesehen. Dazu kämen dann noch die Mittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds in Höhe von insgesamt rund 550 Millionen Euro. Die Krankenhausfinanzierung im Land bleibe damit auf einem hohen Niveau, heißt es in der Mitteilung.

Autor

 Lena Reseck

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