Nach Schließung

Kinderstation in Parchim wiedereröffnet

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Kinderstation in Parchim wiedereröffnet
© iStock.com/Mlenny

Mehr als zwei Jahre nach der Schließung hat das Asklepios-Krankenhaus in Parchim wieder eine Kinderstation. Die vollstationäre 24/7-Versorgung ist seit Montag wieder gesichert. Wie Klinik mitteilt, sollen die bisher sechs Betten auf 16 Betten aufgestockt werden. Dafür werde noch weiteres Personal gesucht. Bisher gibt es eine Chefärztin, eine Oberärztin, vier Assistenzärztinnen sowie sieben Pflegekräfte. Zunächst werde eine stationäre Allgemeinpädiatrie angeboten.

Pfingsten 2019 wurde die Kinderstation geschlossen. Der Konzern begründete den Schritt mit Ärztemangel und teilte mit, dass die Station wieder geöffnet werde, sobald die ärztliche Versorgung sichergestellt sei. 

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Die damalige Schließung der Kinderstation löste eine Debatte darüber aus, ob Kinder- und Jugendkliniken aus den DRG rausgenommen werden sollten. Die Fallpauschalen hätten sich in dem Bereich nicht bewährt, so Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig. Jochen Scheel, Geschäftsführer der Gesellschaft der Kinderkrankenhäuser und Kinderabteilungen in Deutschland e.V. (GKind), sah ebenfalls Handlungsbedarf, warnte im Podcast mit BibliomedManager jedoch vor Aktionismus. "Die Diskussion ist dringend notwendig – voreilige Vorschläge sind aber eher kontraproduktiv", so Scheel. Mehr dazu im f&w-Podcast.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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