Umfrage des DKI

Kliniken nur bedingt auf Blackouts vorbereitet

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Kliniken nur bedingt auf Blackouts vorbereitet
© iStock.com/pzAxe

Im Falle eines mehrtägigen Stromausfalls könnten nur 14 Prozent der deutschen Krankenhäuser die Patientenversorgung umfassend im bisherigen Umfang sicherstellen. Das zeigt eine neue Blitzumfrage des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI), bei der eine repräsentative Stichprobe von 288 Krankenhäusern ab 50 Betten befragt wurde. Nur 21 Prozent der Krankenhäuser sind demnach in der Lage, Stromausfälle eine Woche und länger überbrücken zu können. Kurzfristige Stromausfälle durch eine Notstromversorgung kann indes jedes Haus hierzulande überbrücken. In mehr als der Hälfte der Krankenhäuser (59 Prozent) reicht diese Überbrückung aber nur für wenige Tage, bei 21 Prozent der Häuser sogar bloß für wenige Stunden bis zu einem Tag.

Jeweils rund 40 Prozent der Häuser könnten die Versorgung nur mit deutlichen Einschränkungen oder lediglich die Notfallversorgung sicherstellen. Weitere 7 Prozent der Krankenhäuser müssten die Patientenversorgung ganz einstellen. Die Hälfte der Befragten ist bei der Wärmeversorgung des Krankenhauses im Wesentlichen auf einen Energieträger festgelegt. In 71 Prozent dieser Häuser handelt es sich dabei um Gas. Bezogen auf die Krankenhäuser insgesamt haben 38 Prozent der deutschen Krankenhäuser kurzfristig keine Möglichkeit, die Wärmeversorgung anderweitig als durch Gas sicherzustellen, so das DKI.

Die Ergebnisse der Umfrage stehen auf der Website des DKI zur Verfügung.

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