Jahresbilanz

Klinikum Karlsruhe macht Minus

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Klinikum Karlsruhe macht Minus
© Pixabay/iXimus

Das Klinikum Karlsruhe hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Defizit von 19,7 Millionen Euro abgeschlossen. „Die Lage hat sich daher auch im Klinikum Karlsruhe deutlich verschärft“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Pandemie habe spürbare Mehrkosten und fehlende Erlöse durch den Patientenrückgang verursacht und konnte die finanzielle Deckungslücke für 2021 zwar rechnerisch ausgleichen, aber nur dank staatlicher Ausgleiche und Hilfen. 

Für das Jahr 2022 rechne das Klinikum Karlsruhe aufgrund von Inflation und Energiekrise aktuell ebenfalls mit einem Minus in vergleichbarer Höhe. Bis Ende des Jahres erwarte das Haus  9,3 Millionen Euro Mehrkosten für Energie gegenüber 2021 – davon allein für Gas 3,8 Millionen Euro. Einsparmaßnahmen seien zwar teilweise möglich, etwa bei der Befeuchtung der OP-Säle und Intensivstationen. Dies ändere aber wenig an der zu erwarteten Mehrbelastung, da der Klinikbetrieb sehr energieintensiv sei, teilte das Klinikum Karlsruhe mit. 

Autor

 Anika Pfeiffer

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