Das Amtsgericht Köln hat das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Krankenhaus Wermelskirchen GmbH eröffnet und die Eigenverwaltung auch für das Hauptverfahren angeordnet. bisherigen Maßnahmen zeigten bereits spürbare Wirkung, so Claus-Peter Kruth, Restrukturierungsbevollmächtigter des Krankenhauses. "Besonders erfreulich ist, dass das Krankenhaus von der Bevölkerung und den umliegenden Arztpraxen weiterhin uneingeschränkt unterstützt wird und wir großen Zuspruch erfahren."
Die Krankenhaus Wermelskirchen GmbH betreibt in zentraler Stadtlage in Wermelskirchen – südöstlich von Remscheid im Rheinisch-Bergischen Kreis – ein Krankenhaus der Grundversorgung mit 180 Betten. Das Krankenhaus bietet fünf Hauptfachabteilungen und eine Belegabteilung in Kooperation mit zwei Fachärzten für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Auf den Stationen der beiden Abteilungen Innere Medizin und Allgemein- und Unfallchirurgie werden jedes Jahr rund 8.000 Patienten aufgenommen. Hinzu kommen etwa 20.000 Patientenkontakte, von Menschen, die sich hilfesuchend an die Ambulanz des Krankenhauses wenden.
Gesellschafter des Krankenhauses sind die Stadt Wermelskirchen und der Rheinisch-Bergische Kreis. Die Krankenhaus Wermelskirchen GmbH ist mit rund 400 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber in der Region.
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