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Kritik an Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen

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Kritik an Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen
Bernadette Rümmelin © KKVD

Der Katholische Krankenhausverband Deutschlands (KKVD) lehnt die Ausweitung der Pflegepersonaluntergrenzen angesichts steigender Covid-19-Patientenzahlen ab. "Ausgerechnet im anstehenden Corona-Winter sollen die Pflegepersonaluntergrenzen wieder voll umfänglich in Kraft gesetzt und sogar ausgeweitet werden. Das ist mit Blick auf die in den Wintermonaten absehbare Infektionssaison überhaupt nicht nachvollziehbar, denn zu den steigenden COVID-19-Infektionszahlen kommen noch die Grippefälle hinzu", erklärte KKVD-Geschäftsführerin Bernadette Rümmelin. Die geplante Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen für die Innere Medizin, die allgemeine Chirurgie und Pädiatrie werde insbesondere Kliniken mit dem Schwerpunkt auf Grund- und Regelversorgung treffen. "Damit verlieren gerade diese Krankenhäuser, die meist die Flächenversorgung in den ländlichen Regionen sicherstellen, dann auch die letzten Reste an Flexibilität bei der Einsatzplanung des Pflegepersonals", so Rümmelin. Sie fordert das Bundesgesundheitsministerium auf, die Pflegepersonaluntergrenzen durch das gemeinsam von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, dem Deutschen Pflegerat und der Gewerkschaft Verdi entwickelte Instrument der Pflegepersonal-Regelung PPR 2.0 zu ersetzen.

Autor

 Florian Albert

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