Ab 2026 drohen Sanktionen für Psychiatrien. Was die PPP-RL vorschreibt und wie Häuser reagieren müssen, diskutieren Experten auf dem DRG|FORUM am 21. März.
Psychiatrische und psychosomatische Einrichtungen müssen seit 2020 die Richtlinie zur Personalausstattung Psychiatrie und Psychosomatik (PPP-RL) umsetzen. Sie legt verbindliche Mindestvorgaben für Personal fest, differenziert nach Berufsgruppen wie Ärztinnen und Ärzten, Pflegefachkräften und Psychotherapeutinnen sowie Psychotherapeuten.
Ab dem 1. Januar 2026 greifen erstmals Sanktionen: Werden die Vorgaben nicht erfüllt, droht ein teilweiser Vergütungswegfall. Fast 80 Prozet der Psychiatrien in Deutschland rechnet mit Sanktionen für ihr Haus, hat eine Umfrage des Deutschen Krankenhausinstituts ergeben.
Auf dem DRG|FORUM diskutieren Experten aus der Klinikbranche, wie die Häuser sich auf die neuen Rahmenbedingungen vorbereiten. Stefan Günther, Referent des Direktors und Leiter Controlling der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz sagt: "Es braucht Veränderungen, aber nicht mit der Sanktions-Brechstange, sondern gut geplant!"
In der Session "Scharfe Sanktionen: Was jetzt zählt!" wird er als Speaker über die neuesten Entwicklungen berichten. Auch Jürgen Medenbach, Techniker Krankenkasse Landesvertretung NRW, hat als Referent zugesagt.
Die Session findet am 20. März 2026 um 10.30 Uhr im Estrel in Berlin statt.
Das vollständige Programm und Tickets sind online verfügbar unter www.drg-forum.de.

