Landeskrankenhausplanung

Nördliches und östliches Saarland stellt sich neu auf

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Nördliches und östliches Saarland stellt sich neu auf
Im Saarland sollen sich die Häuser der Marienhaus-Gruppe und der Stiftung Kreuznacher Diakonie anders aufstellen. Das Gesundheitsministerium des Bundeslandes und die Landkreise erarbeiten gerade eine entsprechende Versorgungsstruktur. © Getty Images/Klaus Vedfelt
Die saarländische Landesregierung arbeitet derzeit mit den Landräten von St. Wendel und Neunkirchen sowie dem Oberbürgermeister der Kreisstadt Neunkirchen an einer neuen Versorgungsstruktur für das nördliche und östliche Saarland.

Wie das Gesundheitsministerium des Saarlandes mitteilt, sei man dazu im Gespräch mit der Marienhaus-Gruppe und der Stiftung Kreuznacher Diakonie.

Einig seien sich Ministerium, Landkreise sowie verantwortliche Träger darüber, dass das künftige stationäre Leistungsangebot und die Leistungsstruktur in beiden Landkreisen an mehreren Kriterien ausgerichtet werden müssen:  eine gute und bedarfsdeckende Versorgung zu gewährleisten, aber auch den Herausforderungen einer sich wandelnden Krankenhauslandschaft Stand zu halten. Vorhandene Doppelstrukturen müssten abgebaut werden, heißt es weiter.

Geplant sei daher Folgendes: 

  • Die Stiftung Kreuznacher Diakonie soll der einzige Träger in der Kreisstadt Neunkirchen sein, der vollstationäre Leistungen übernimmt, die Marienhaus Gruppe soll ihre stationären Angebote am Standort St. Wendel konzentrieren. Soweit beide Träger bislang in Neunkirchen Doppelstrukturen vorhalten, wie in der Notfallversorgung, der Inneren Medizin und der Allgemeinen Chirurgie, sollen diese Leistungen am Standort des Diakonie Klinikums Neunkirchen konzentriert werden.
  • Die Marienhaus Gruppe soll ihr Angebot der Frauenheilkunde, der Geburtshilfe sowie der Kinder- und Jugendmedizin vom bisherigen Standort am Kohlhof nach St. Wendel verlagern.
  • Die Stiftung kreuznacher diakonie soll die Angebote des Fliedner-Krankenhauses an den bisherigen Standort des Marienhaus Klinikums in Neunkirchen verlagern.
  • In Neunkirchen und in St. Wendel seien für diese Veränderungen jeweils Investitionen in Höhe von dreistelligen Millionenbeträgen notwendig. Diese sollen teilweise aus dem Transformationsfonds finanziert werden.

res

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