Energiekrise und Corona-Pandemie

Uniklinikum Magdeburg weiter in finanzieller Schieflage

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Uniklinikum Magdeburg weiter in finanzieller Schieflage
© Getty Images/hsvrs

Das Uniklinikum Magdeburg soll sich weiter konsolidieren. Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet, sei ein entsprechendes Konzept vom Aufsichtsrat des Hauses vergangene Woche beschlossen worden. Der neue Kaufmännische Direktor des Uniklinikums, Marco Bohn, habe noch keine Details genannt. Ziel sei aber weiterhin ein ausgeglichener Haushalt bis zum Jahr 2028, zitiert der MDR Bohn.

Verlust von 50 Millionen Euro schon vor der Energiekrise

Das Uniklinikum machte schon vor der Energiekrise etwa 50 Millionen Euro Verlust pro Jahr. Das Land Sachsen-Anhalt hatte zuletzt zum Defizitausgleich und für weitere Investitionen knapp 250 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Bohn soll Anfang 2023 dem Aufsichtsrat einen überarbeiten Wirtschaftsplan vorlegen.

150 bis 200 Betten täglich gesperrt

Neben den gestiegenen Energie- und Arzneimittelpreisen sorgt die Corona-Pandemie für krankheitsbedingte Ausfälle sowie eine hohe Belastung durch die Versorgung von Corona-Patienten. "Wir haben derzeit 150 bis 200 Betten täglich gesperrt", sagte Bohn. 

Autor

 Christina Spies

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