Tarifkonflikt

Warnstreik in Berlin beendet

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Warnstreik in Berlin beendet
Savings, Failure © GettyImages/Sezeryadigar

Nach dem dreitägigen Warnstreik laufen die Berliner Krankenhäuser Charité und Vivantes wieder im Normalbetrieb. Der Tarifkonflikt bleibt jedoch ungelöst, am heutigen Freitag sollen die Verhandlungen mit der Charité wieder aufgenommen werden. Vivantes hat zudem zu einem Runden Tisch "Entlastung Pflege bei Vivantes" eingeladen, an dem neben der Gewerkschaft auch "neutrale Dritte" teilnehmen, um nach tragbaren Lösungen für eine Entlastung der Pflegekräfte zu suchen, teilt das Unternehmen mit. "Das Thema ist aber nicht allein von Vivantes zu lösen, wir brauchen auch grundsätzlich eine Reform in der Gesundheitsversorgung", sagt Johannes Danckert, kommissarischer Vorsitzender der Vivantes Geschäftsführung. 

Den Streiks waren Tarifverhandlungen zwischen den Berliner Krankenhausträgern und der Gewerkschaft Verdi vorangegangen. Nachdem keine Einigung erzielt werden konnte, kündigte die Gewerkschaft Streiks an. Nach dem dreitägigen Streik sagte Verhandlungsführerin Meike Jäger, dass die Arbeitgeberseite sich jetzt bewegen müsse. Zudem drohte die Gewerkschaft auch mit einer Urabstimmung über einen Erzwingungsstreik, heißt es in einer dpa-Meldung.

Autor

 Luisa-Maria Hollmig

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