Change-Management

Wie Sana die Transformation managt

  • Strategie
  • Titel
  • 20.02.2026

f&w

Ausgabe 2/2026

Seite 116

Oliver Weimann ist seit 2024 Geschäftsführer der Sana change it! GmbH. Zuvor war er in der Start-up-Szene aktiv, hat Unternehmen rund 20 Jahre lang im Transformationsprozess begleitet und engagiert sich bis heute als Investor in der Gründerszene.

Cloud, KIS und Patientenportal – so packt Sana mit einer eigenen Tochtergesellschaft die Digitalisierung im Konzern an.

Herr Weimann, im Jahr 2023 hat Sana das Tochterunternehmen Sana change it! gegründet. Was ist das strategische Ziel hinter der GmbH?

Die Sana change it! GmbH soll die Transformation im Konzern umsetzen. Die Initiative zur Gründung kam aus dem 2022 gegründeten Transformationsressort im Vorstand unter Stefanie Kemp. Der Gedanke: Innovationen und der Betrieb von Services dürfen nicht miteinander vermengt werden. Während die Sana change it! Digitalisierungsprojekte konzernweit vorantreiben soll, stellt die Sana IT Services GmbH (SIT) die passenden Technologien dafür bereit.

Wie läuft die Organisation der Transformation innerhalb des Konzerns?

Wir denken in drei Dimensionen: erstens Betrieb versus Projekte, zweitens solides versus agiles Mindset und drittens Wirksamkeit der Transformation. Die Sana change it! nimmt die Mitarbeitenden im Transformationsprozess mit, bringt Digitalisierungsprojekte in die Häuser und setzt Lösungen um, die den Arbeitsalltag vereinfachen und verbessern sollen – und letztlich den Wandel sichtbar machen.

Welche Umstrukturierungen haben Sie dafür im Konzern vorgenommen?

Wir haben vor knapp drei Jahren entschieden, unsere Organisationsstrukturen weiterzuentwickeln und Aufgaben sowie Funktionen zu bündeln. Zuvor war Sana regional aufgeteilt, es gab eine operative Einheit und in jeder waren die Kernfunktionen enthalten. Konkret: ein lokales Personal, eine lokale Personalabteilung, eine lokale IT-Organisation, eine lokale Controllingorganisation und so weiter. Künftig werden all diese Abteilungen einheitlich gesteuert und organisiert. Die Mitarbeitenden, die vorher autark in den Häusern saßen, sitzen noch am gleichen Schreibtisch, sind aber Teil des jeweiligen Business-Partner-Pools. Von dort kann ein Mitarbeiter aus Stuttgart das Haus in Düsseldorf oder Offenbach betreuen, weil er oder sie an dem gleichen Krankenhausinformationssystem (KIS) arbeitet.

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