Krankenhausfusionen auf Rekordkurs

Viele Abschlüsse in Sicht

  • Strategie
  • Management
  • 24.09.2026

f&w

Ausgabe 9/2026

Seite 804

Im ersten Halbjahr 2026 wurde mit 36 realisierten Transaktionen ein Rekordwert erreicht. Krankenhausfusionen, Standortverlagerungen und Schließungen nehmen zu, während die Krankenhausreform den Konsolidierungsdruck auf Kliniken weiter erhöht.

Mit 78 Meldungen bewegt sich der Transaktionsmarkt im 1. Halbjahr 2026 auf ähnlich hohem Niveau wie in den Halbjahren 2024 und 2025. Die vielen Anbahnungen des Vorjahres münden aber in diesem Halbjahr in einem Höchststand an realisierten Transaktionen. Zeitgleich gingen die Transaktionsanbahnungen und Kooperationen im Vergleich zum Vorjahr jedoch zurück. 

Das hohe Aktivitätsniveau vom 1. Halbjahr 2025 mit 108 Meldungen und 84 Meldungen in 2024 wird in diesem Halbjahr mit 78 Aktivitäten nicht ganz erreicht, aber es befindet sich deutlich über dem Niveau der Vorhalbjahreswerte mit durchschnittlich 41 Meldungen. Die Anzahl der realisierten Transaktionen ist mit 36 Zusammenschlüssen, Schließungen und Um- beziehungsweise Verlagerungen auf dem Höchststand der bisherigen Halbjahre.

Es scheint also so, dass die sehr hohen Meldungen über Transaktionsanbahnungen nun ihre Umsetzung finden und realisiert werden konnten. Die regulatorischen Veränderungen im Krankenhaussektor mit KHVVG, KHTF und KHAG sowie die in vielen Ländern bevorstehenden Landeskrankenhausplanungen haben diese Entwicklungen stark forciert.

Vier Fusionen im ersten Halbjahr

Vier Fusionen haben bereits im ersten Halbjahr stattgefunden: die Diakonischen Kliniken Hagen-Volmarstein sind aus der orthopädischen Klinik Volmarstein und dem Ev. Krankenhaus Hagen-Haspe entstanden sowie das Klinikum Waldeck-Frankenberg aus dem Kreiskrankenhaus Frankenberg und dem Stadtkrankenhaus Korbach. Aus den Krankenhäusern in Meppen und Lingen wurden die Johanneskliniken Emsland gebildet und im Raum Landshut haben die Lakumed Kliniken des Landkreises mit denen der Stadt zu den LA-Regio-Kliniken fusioniert.

Im Juni gründeten Agaplesion und Darmstadt eine gemeinsame sektorenübergreifende Holding zur Zusammenführung des öffentlich-rechtlichen Klinikums Darmstadt und des freigemeinnützigen Agaplesion Elisabethenstifts. Eine weitere Verbundbildung entstand als Konsequenz aus einem Schutzschirmverfahren: Die Pleissental-Klinik arbeitet nun mit dem Rudolf-Virchow-Klinikum unter einem neuen Holdingdach zusammen.

[...]

Sie wollen den Artikel vollständig lesen und sind schon Abonnent? 

Einloggen und weiterlesen

 

Sie sind noch kein Abonnent?

Jetzt Abo abschließen und unbegrenzt f&w und BibliomedManager.de nutzen

Autoren

Ähnliche Beiträge

BibliomedManager MONATSPASS

Jetzt einen Monat vollen Einblick

  • Unbegrenzter Zugriff auf alle Fachartikel und Analysen
  • Ideal für Entscheider im Gesundheitswesen
  • Endet automatisch - völlig unverbindlich

Klinik-Newsletter

Abonnieren Sie unseren kostenlosen täglichen Klinik-Newsletter und erhalten Sie alle News bequem per E-Mail.

* Durch Angabe meiner E-Mail-Adresse und Anklicken des Buttons „Anmelden“ erkläre ich mich damit einverstanden, dass der Bibliomed-Verlag mir regelmäßig News aus der Gesundheitswirtschaft zusendet. Dieser Newsletter kann werbliche Informationen beinhalten. Die E-Mail-Adressen werden nicht an Dritte weitergegeben. Meine Einwilligung kann ich jederzeit per Mail an info@bibliomed.de gegenüber dem Bibliomed-Verlag widerrufen. 

Weitere Artikel dieser Ausgabe

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich