450 Millionen Euro für die Pflege

Diese Kliniken bekommen die zweite Corona-Prämie

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Diese Kliniken bekommen die zweite Corona-Prämie
© Getty Images/skaman306

Das InEK hat die Liste der Krankenhäuser veröffentlicht, die Anspruch auf die zweite Corona-Prämie für Pflegekräfte haben. Insgesamt werden 450 Millionen Euro an knapp 1.000 Krankenhäuser verteilt.

Die größten Beträge fließen an Unikliniken und große städtische Kliniken. Am meisten erhält Vivantes mit rund 6,8 Millionen Euro. Es folgen die Charité (6,1 Millionen Euro), das Klinikum Nürnberg (3,2 Millionen Euro), die Uniklinik Essen (3 Millionen Euro), die Uniklinik Augsburg (2,8 Millionen Euro), die Uniklinik München (2,5 Millionen Euro) und die Uniklinik Freiburg (2,2 Millionen Euro). Die niedrigste Zuweisung beträgt 18.500 Euro. Die gesamte Liste kann auf der Website des Inek heruntergeladen werden.

Anspruch auf eine Sonderleistung haben zugelassene Krankenhäuser, die 2020 durch die voll- oder teilstationäre Behandlung von mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierten Patienten besonders belastet waren. Anspruchsberechtigt sind Krankenhäuser mit weniger als 500 Betten und mindestens 20 SARS-CoV-2-Fällen bzw. Krankenhäuser mit mehr als 500 Betten und mindestens 50 SARS-CoV-2-Fällen. Auch Krankenhäuser, die bereits die erste Corona-Prämie erhalten haben, werden bei der Verteilung berücksichtigt, wenn sie diese Bedingungen erfüllen.

"Die Pflege hat sich diese Corona-Prämie 2.0 verdient. Die Prämie ist auch ein Zeichen des Staates, der Gesellschaft, dass man die geleistete Arbeit in der Pandemie würdigt und wertschätzt. Und diese Anerkennung zeigt sich auch in finanzieller Wertschätzung“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) Gerald Gaß. Zugleich belege auch die große Anzahl der anspruchsberechtigten Kliniken, wie flächendeckend die Covid-Versorgung in den deutschen Krankenhäusern geleistet wurde. "Die immer wieder vorgetragene Behauptung, dass Covid-Versorgung nur in einigen wenigen Kliniken der Maximalversorgung stattgefunden hat, wird damit durch das tatsächliche Versorgungsgeschehen eindeutig widerlegt."

Die Zuweisung der ersten Corona-Prämie, bei der 100 Millionen Euro verteilt wurden, hatte in vielen Kliniken für Unmut gesorgt.

Autor

 Florian Albert

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