Medizinprodukteverordnung

DKG befürchtet Mangel bei OP-Instrumenten

  • News des Tages
DKG befürchtet Mangel bei OP-Instrumenten
European flags in front of the Berlaymont building, headquarters of the European commission in Brussels. © iStock.com/Jorisvo

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert die Europäische Kommission auf, die erst seit einem Jahr geltende Regulierungsverordnung für Medizinprodukte (MDR) zu überarbeiten. Die Regulierung führe schon jetzt zu einer Unterversorgung mit Medizinprodukten etwa durch fehlende OP-Instrumente. Besonders dramatisch stellt sich die Situation für Neugeborene mit Herzfehlern dar. Die für sie bislang verwendeten Ballonkatheter sind bereits vom Markt verschwunden. Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach müsse jetzt die Initiative ergreifen. „Wir haben uns deshalb mit einem Brief gemeinsam mit medizinischen Fachverbänden an die Kommissionspräsidentin und die Abgeordneten gewandt, um hier schnellstmöglich eine Veränderung zu erreichen“, so der DKG-Vorstandsvorsitzende Gerald Gaß. 

Problematisch sei vor allem, dass bereits zertifizierte Medizinprodukte, bei denen durch jahrelange Erfahrungen keinerlei Zweifel an ihrer Eignung bestehen, noch einmal den Zertifizierungsprozess durchlaufen müssen. Hinzu kommt ein Mangel an ausreichendem Personal bei den Benannten Stellen, die für die Zertifizierung von Medizinprodukten zuständig sind. 

Autor

 Jens Mau

Abonnieren Sie unseren Newsletter

Mit unserem täglichen Newsletter informieren wir bereits rund 10.000 Empfänger über alle wichtigen Meldungen aus den Krankenhäusern und der Gesundheitsbranche

Kontakt zum Kundenservice

Rufen Sie an: 0 56 61 / 73 44-0
Mo - Fr 08:00 bis 17:00 Uhr

Senden Sie uns eine E-Mail:
info@bibliomedmanager.de

Häufige Fragen und Antworten finden Sie im Hilfe-Bereich