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Helios legt wieder zu

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Helios legt wieder zu

Helios Deutschland verzeichnet im zweiten Quartal ein Umsatzwachstum um 7 Prozent (organisch 3 Prozent) auf 1,68 Milliarden Euro (2. Quartal 2020: 1,57 Milliarden Euro). Gründe dafür sind eine anhaltende Erholung der Anzahl elektiver Behandlungen und ein positiver Case-Mix, teilt das Mutterunternehmem Fresenius mit. Die verlängerte Regelung der Freihaltepauschalen milderte die negativen Covid-19-Effekte ab. Die Übernahme der Malteser-Krankenhäuser hätte 4 Prozent zum Umsatzwachstum beigetragen. Insgesamt steigerte Helios den Umsatz im 1. Halbjahr um 5 Prozent (organisch 1 Prozent) auf 3,35 Milliarden Euro (1. Halbjahr 2020: 3,17 Milliarden Euro).

Das EBIT stieg im 2. Quartal um 3 Prozent auf 152 Millionen Euro (2. Quartal 2020: 147 Millionen Euro). Die EBIT-Marge betrug 9,1 Prozent (2. Quartal 2020: 9,4 Prozent). Insgesamt fiel der EBIT im ersten Halbjahr um 3 Prozent von 312 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2020 auf 302 Millionen Euro. Die Marge betrug 9 Prozent. Die Regelung bei den Freihaltepauschalen hätte die Pandemie-Effekte weitestgehend ausgeglichen. 

Zwischenbilanz Fresenius

Im zweiten Quartal stieg der Konzernumsatz von Fresenius um 4 Prozent (währungsbereinigt 8 Prozent) auf 9,25 Milliarden Euro (2. Quartal 2020: 8,92 Milliarden Euro). Das organische Wachstum betrug 6 Prozent. Insgesamt stieg der Konzernumsatz im ersten Halbjahr um 1 Prozent (währungsbereinigt 6 Prozent) auf 18,23 Milliarden Euro (Vorjahr: 18,055 Milliarden Euro). Das organische Wachstum betrug 4 Prozent. Das EBIT fiel im ersten Halbjahr um 9 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,25 Milliarden Euro), im zweiten Quartal um 9 Prozent auf 1,03 Millarden Euro (2. Quartal 2020: 1,12 Milliarden Euro). Der EBITDA fiel im ersten Halbjahr um 6 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,52 Milliarden Euro). 

Das Konzernergebnis stieg im zweiten Quartal um 16 Prozent auf 474 Millionen Euro (2. Quartal 2020: 410 Millionen Euro) insbesondere getrieben durch die Entwicklung bei Helios in Spanien und in den Schwellenmärkten bei Fresenius Kabi sowie durch die positive Entwicklung des Zinsergebnisses. Helio Spanien wies im zweiten Quartal ein Umsatzwachstum von 37 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro aus. Ursache seien eine nachhaltig hohe Nachfrage nach Behandlungen sowie nach Dienstleitungen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsvorsorge. Im ersten Halbjahr stieg das Ergebnis von Fresenius um 4 Prozent auf 910 Millionen Euro (1. Halbjahr 2020: 875 Millionen Euro). 

Nach dem zweiten starken Quartal erhöht der Konzern den Ergebnisausblick für das laufende Jahr und rechnet mit einem währungsbereinigten Konzernergebnis mit einem Anstieg im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Zuvor ist der Konzern von einer mindestens stabilen Entwicklung ausgegangen. 

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