Der Zusammenschluss von Klinikum und Elisabethenstift in Darmstadt ist vollzogen: Beide Häuser haben eine gemeinsame Gesundheits‑Holding gegründet und setzen damit ein bedeutendes Krankenhausprojekt um.
Der trägerübergreifende Zusammenschluss in Darmstadt ist perfekt. Am gestrigen Mittwoch wurde die gemeinsame Holding der Stadt und der christlichen Agaplesion gAG gegründet. Damit werden das städtischen Klinikum und das Elisabethenstift unter einem gemeinsamen Dach geführt. Die Geschäftsführung übernehmen Jörg Noetzel (medizinischer Geschäftsführer Klinikum), Michael Nowotny (Geschäftsführer Elisabethenstift), Sven Axt (kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum) und Michele Tarquinio (pflegerischer Geschäftsführer Klinikum).
Klinikfusion Darmstadt ist ein Meilenstein
"Der heutige Tag ist ein Meilenstein für die moderne Gesundheitsversorgung in Darmstadt und in der gesamten Region Südhessen", sagen der Darmstädter Oberbürgermeister Hanno Benz, der Vorstandsvorsitzende der Agaplesion gAG, Markus Horneber und der Klinikdezernent, André Schellenberg. Mit den Vertragsunterzeichnungen komme ein äußerst komplexer und von gegenseitigem Vertrauen geprägter Prozess zur Ausarbeitung der Zusammenarbeit zu einem konkreten Ergebnis. Horneber bezeichnet den Zusammenschluss als "Mammutprojekt", auf das man stolz sein könne. "Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Trägern dieser Größenordnung hat Vorbildcharakter."
Nächste Schritte bis 2027
Im nächsten Schritt soll das Medizinkonzept umgesetzt werden, das die Grundlage für Baumaßnahmen ab 2027 ist. Bis dahin ändere sich im Jahr 2026 für Patientinnen und Patienten und überweisende Ärztinnen und Ärzte erstmal nichts. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beiden Häusern biete man weiterhin verschiedene Gesprächsformate an, um sich gegenseitig kennenzulernen und Grundlagen für eine gemeinsame Zusammenarbeit zu schaffen.
fa
