Darmstadt

Klinikum und Elisabethenstift schließen Fusion zur Gesundheits-Holding ab

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Klinikum und Elisabethenstift schließen Fusion zur Gesundheits-Holding ab
Die Vertragsunterzeichner: Sebastian Polag (Vorstand Agaplesion), Jörg Marx (stellvertretender Vorstandsvorsitzender Agaplesion), Hanno Benz (Oberbürgermeister Stadt Darmstadt), André Schellenberg (Klinikdezernent Stadt Darmstadt) und Markus Horneber, Vorstandsvorsitzender Agaplesion (von links nach rechts) © Agaplesion

Der Zusammenschluss von Klinikum und Elisabethenstift in Darmstadt ist vollzogen: Beide Häuser haben eine gemeinsame Gesundheits‑Holding gegründet und setzen damit ein bedeutendes Krankenhausprojekt um.

Der trägerübergreifende Zusammenschluss in Darmstadt ist perfekt. Am gestrigen Mittwoch wurde die gemeinsame Holding der Stadt und der christlichen Agaplesion gAG gegründet. Damit werden das städtischen Klinikum und das Elisabethenstift unter einem gemeinsamen Dach geführt. Die Geschäftsführung übernehmen Jörg Noetzel (medizinischer Geschäftsführer Klinikum), Michael Nowotny (Geschäftsführer Elisabethenstift), Sven Axt (kaufmännischer Geschäftsführer Klinikum) und Michele Tarquinio (pflegerischer Geschäftsführer Klinikum).

Klinikfusion Darmstadt ist ein Meilenstein

"Der heutige Tag ist ein Meilenstein für die moderne Gesundheitsversorgung in Darmstadt und in der gesamten Region Südhessen", sagen der Darmstädter Oberbürgermeister Hanno Benz, der Vorstandsvorsitzende der Agaplesion gAG, Markus Horneber und der Klinikdezernent, André Schellenberg. Mit den Vertragsunterzeichnungen komme ein äußerst komplexer und von gegenseitigem Vertrauen geprägter Prozess zur Ausarbeitung der Zusammenarbeit zu einem konkreten Ergebnis. Horneber bezeichnet den Zusammenschluss als "Mammutprojekt", auf das man stolz sein könne. "Die partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Trägern dieser Größenordnung hat Vorbildcharakter."

Nächste Schritte bis 2027

Im nächsten Schritt soll das Medizinkonzept umgesetzt werden, das die Grundlage für Baumaßnahmen ab 2027 ist. Bis dahin ändere sich im Jahr 2026 für Patientinnen und Patienten und überweisende Ärztinnen und Ärzte erstmal nichts. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in beiden Häusern biete man weiterhin verschiedene Gesprächsformate an, um sich gegenseitig kennenzulernen und Grundlagen für eine gemeinsame Zusammenarbeit zu schaffen.

fa

Das Modellprojekt Darmstadt - Exklusive Insights auf dem DRG|FORUM 

Auf dem DRG|FORUM 2026 geben Agaplesion CEO Markus Horneber und Darmstadts langjähriger Klinikchef Clemens Maurer exklusive Einblicke in eines der derzeit spannendsten Klinikprojekte Deutschlands: die trägerübergreifende Fusion von Klinikum Darmstadt und Agaplesion Elisabethenstift. Sie zeigen, welche organisatorischen, kulturellen und strategischen Faktoren den Erfolg des Mammutprojekts ermöglichen – und welche Lehren andere Häuser aus diesem Prozess ziehen können. Ein Praxisbericht mit Tiefgang, Mut zu Klartext und handfesten Erfolgsfaktoren aus erster Hand.

 

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